Haus des Wissens
SS20

Lehrpersonen: S.Fatmann, R.Peter, D.Riedle, C.Vüllers

Der zentral in der Stuttgarter Innenstadt gelegene Campus Stadtmitte beheimatet drei namhafte Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dabei entstehen aus räumlicher Nähe und gemeinsamen Zielen von Dualer Hochschule, Technischer Hochschule und Universität Chancen für gemeinsame Projekte. Die Zusammenlegung der drei bestehenden Bibliotheken und ihrer Lernlandschaften schafft die Möglichkeit den Hochschulen neue Sichtbarkeit und Strahlkraft zu geben. Ein zentrales Haus des Wissens soll dem Austausch der Studierenden und Wissenschaftler untereinander, mit der internationalen Wissenschaftswelt, der Wirtschaft und der Stadtöffentlichkeit einen identitätsstiftenden Ort bieten. Die bestehende, denkmalgeschützte Universitätsbibliothek ist dabei zwingend zu erhalten und soll wenn möglich in den Neubau integriert werden.
Zugleich kann der Neubau auf veränderte Nutzungsanforderungen an eine Bibliothek des 21. Jh. reagieren, in der Wissen in unterschiedlichen Medien und Formen präsentiert wird. Neben Freihandbereichen, großen Magazinbeständen und umfangreichen Sammlungen, die der Wissenschaft leichter zugänglich gemacht werden sollen, erhalten die Arbeitsbereiche der Bibliothek zunehmende Bedeutung. Räume von der kleinen Denkerzelle bis zum großen Lesesaal werden ebenso benötigt wie Ausstellungsräume und Veranstaltungssäle.
Dabei stellt sich die Frage nach der Bedeutung und dem Verhältnis von digital verfügbarem Wissen und geordnetem, kuratiertem Bücherbestand. Inwiefern verändert sich die Zugänglichkeit von Wissen durch die physische Präsenz an einem Ort?
Die Bibliothek als Ort, hat die in unserer Gesellschaft selten vorkommende Eigenschaft, dass man sich in ihr aufhalten kann ohne etwas konsumieren zu müssen. Dadurch, und durch die zusätzlich geforderten, über eine reine Bibliotheksnutzung hinausgehenden, sehr öffentlichen Funktionen, ergibt sich hier die schöne Gelegenheit die Potentiale einer Bibliothek als Ort neu zu entdecken und zu erforschen. Das Gebäude muss sich dabei im städtischen Kontext von Stadtgarten und Campus Stadtmitte positionieren und einen Standpunkt zu architektonischem Ausdruck von Öffentlichkeit und Begegnung einerseits und konzentriertem Lernort andererseits definieren.

Die Bearbeitung erfolgt in Zweier Teams.

Abgabe: voraussichtlich 21./22.07 (alternativ Anfang Oktober)

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